Was für Schwierigkeiten ich am Anfang mit meinem Blog hatte und wie du es besser machst 

Was für Schwierigkeiten ich am Anfang mit meinem Blog hatte und wie du es besser machst 

Ihr seid vor kurzem als Bloggerin angefangen, oder seid schon länger aktiv und fragt euch welche Schwierigkeiten ich am Anfang hatte und was ihr daraus lernen könnt, dann solltet ihr diesen Beirat weiterlesen. 

Vor kurzem hatte mein Blog Geburtstag und ich hatte euch in dem Blogbeitrag versprochen, dass ich euch ein paar Details aus meinem ersten Bloggerjahr preisgeben werde. 


Mit jedem Start ist man sich erst einmal etwas unsicher und man weiß nicht genau, wie man Dinge am besten angeht und welche möglichen Fehler auf einen warten. In Was du wirklich über das Bloggen wissen solltest habe ich euch schon einen kleinen Einblick gewährt, doch nun geht es weiter:  

  • Das richtige Ziel definieren 

Du musst  dir am Anfang darüber Gedanken machen, was du mit deinem Blog erreichen möchtest. Über welche Themen du schreiben möchtest, welche Zielgruppe du dabei ansprichst und in welchem zeitlichem Umfang du bloggen möchtest. Ich war mir am Anfang zB. noch nicht bewusst, in welchem Umfang ich Zeit in meinen Blog investieren möchte und wie regelmäßig ich Blogartikel verfassen möchte. Am Anfang habe ich mir zu viel vorgenommen und dachte, man könnte locker jeden Tag einen Beitrag posten. Heute weiß ich, das weniger oft mehr ist und das Blogbeiträge auch erstmal ein paar Tage Ruhe brauchen. Ich poste nun (wenn ich es zeitlich schaffe, es gibt auch Ausnahmen) jeden zweiten Tag und bin mit damit zufrieden. Wie oft du postet, musst du aber wie gesagt für dich entscheiden. Wichtig ist, dass du deine Strategie nicht allzu oft änderst, denn das würde deine Leser nur verwirren. 

  • Schau dir andere Blogs an 

Ich kannte am Anfang nur wenig andere Blogs, das musst du definitiv ändern. Bei anderen Blogs kannst du dir nicht nur Inspirationen für das Design holen sondern siehst auch was andere Blogger auf Ihren Blog eingebaut haben (Social Links, Kontaktformular usw.). Hätte ich zB. von Anfang an gewusst, dass die meisten anderen Blogger ihre Designs gekauft haben und es so total einfach ist, ein tolles Design auf den Blog zu haben, hätte ich wohl eher in Betracht gezogen ein Design zu kaufen.  

  • Freunde dich mit Bloggern an 

Netzwerken ist auch im Blogger Business das A und O und du solltest dich ziemlich am Anfang noch am besten mit anderen Bloggern anfreunden zum Einen weil ihr dann gemeinsam, über Dinge die euch bewegen, reden könnt und zum Anderen weil ihr euch auch gegenseitig prima unterstützen könnt. Am Anfang fand ich es ziemlich schwer, Freunde in der Bloggerwelt zu finden, aber inzwischen hat sich ein großer Freundeskreis bei mir gebildet. 

  • Wähle die richtige Plattform 

Kommen wir zu meinem größtem  Problem, was sich erst kürzlich bemerkbar gemacht hat und dafür sorgte, dass mein Blog eine Woche offline war. Ich blogge über WordPress.org und dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass es zwei Varianten von WordPress gibt: WordPress.com und WordPress.org. In der Kurzfassung: bei WordPress.org hostet ihr euren Blog selber und bekommt dadurch viel mehr Freiheiten in WordPress und ich kann jedem nur empfehlen, dies auch zu tun. Durch WordPress.com war mein Blog in vielerlei Hinsicht ziemlich eingeschränkt (Plugins, HTML Codes, Affiliate Links) und ich wechselte so zu WordPress.org. Im Internet gibt es viele Anleitungen, die euch Schritt für Schritt den Wechsel erklären, aber am besten ist es wohl sich direkt Gedanken zu machen welches Modell für einen besser ist WordPress.com oder WordPress.org. Bei dem Wechsel hat mir ein Kumpel geholfen, der zum Glück Ahnung von dem Ganzen hatte, doch leider liesen wir die Domain bei WordPress.com und mieteten Webspace bei einem anderen Anbieter… Jetzt mein Tipp an dich: Domain und Webspace solltest du immer beim selben Anbieter haben, sonst kann es mal schnell zu Schwierigkeiten kommen und es dauert lange bis diese behoben sind (jeder Anbieter schiebt dem Anderen  die Schuld in die Schuhe).

  • Setze dich mit Technik auseinander 

Am Anfang dachte ich wirklich ich bräuchte nur Beiträge schreiben, doch da steckt ne Menge mehr dahinter wie ich euch auch schon in Was du als Blogger wirklich wissen solltest geschildert habe. Aber du wirst nicht darum kommen, dich auch mit der Technik hinter deinem Blog zu beschäftigen oder du hast halt jemanden im Freundes- oder Familienkreis der sich damit auskennt. Also tausch dich mit Bloggern aus, lies diesbezüglich Beiträge oder lies Bücher. 

  • Biete deinen Lesern einen Mehrwert 

Deine Leser kommen nur auf deinen Blog wenn du ihnen einen gewissen Mehrwert bietest. Ein Mehrwert kann zB. Unterhaltung, Inspiration, Tipps usw. sein. Wenn du in deinem Beiträgen wahllos über Dinge schreibst, wird es schwieriger eine regelmäßig Leserschaft aufzubauen. Inzwischen habe ich mich für Tipps, Reviews und Inspiration entschieden und ich hoffe auch sehr, dass dies meine Leser bei mir auch wieder finden. 

  • Strukturiere deinen Beitrag immer nach einem rotem Faden 

Am Anfang möchte man am allerliebsten direkt losschreiben ohne Punkt und Komma, doch die Zeit für einen roten Faden und ein bisschen Struktur in deinen Beiträgen, solltest du dir nehmen. Am Anfang habe ich zB. selten Einleitungen geschrieben, keine Unterüberschriften benutzt etc. doch mittlerweile verfolge ich ein klares Konzept: Einleitung, Unterüberschriften, Zusammenfassung, Aufruf zu Kommentaren und Feedback und “Eure Christin”. 

Ich kann natürlich diesen Beitrag noch beliebig lang ausführen, doch das würde erstmal den Rahmen deiner Aufmerksamkeit sprengen und ich würde mit Sicherheit wieder ein paar interessante Fakten vergessen. Deswegen hoffe ich, dass dir diese kleine Auswahl erstmal weiter geholfen hat. Als Ergänzung dienen dann sehr gerne die Kommentare, in denen du mir deine Fragen und dein Feedback zukommen lässt und ich werde versuchen mit Rat zur Seite zu stehen. Kommentiere auch gerne, wenn du mit den genannten Punkten einverstanden bist, dir ähnliches wiederfahren ist/du empfehlen würdest oder aber wenn du andere Punkte für wichtiger erachtetest. Also schau auch gerne in die Kommentare, ob schon andere Fragen etc. gestellt haben und diese diesen Beitrag weiter ergänzen. 

Wenn dich das Thema “Rund um den Blog” noch mehr interessiert, dann solltest du unbedingt folgende Beiträge noch lesen: 

Folge:

16 Kommentare

  1. 30. Oktober 2017 / 22:25

    Ich stehe leider auch gerade vor dem Wechsel zwischen WordPress.com und WordPress.org und bin etwas überfordert und genervt von mir selbst, dass ich mich nicht davor genügend informiert hatte…
    Kann dich also nur all zu gut verstehen! Alles in allem ist der Beitrag echt super geworden <3

  2. 30. Oktober 2017 / 23:09

    Super Beitrag und auch Tipps die man gut umsetzten kann.

  3. 31. Oktober 2017 / 7:47

    Hallo Christin,
    sehr schöner und interessanter Beitrag von dir! Gerade als Bloganfänger lese ich diese Art von Posts immer sehr gerne 🙂

    Mich würde freuen, wenn du mal auf meinem Blog vorbeischaust.

    http://www.lifewithcarolin.com

    Xx Caro

  4. 31. Oktober 2017 / 11:10

    Danke für die nützlichen Tipps, liebe Christin! Ich wünsche dir schöne Feiertage (ich hoffe, du hast auch zwei?!).
    LG Reni

  5. 31. Oktober 2017 / 23:08

    Vielen Dank für den Beitrag. Leider habe ich noch nicht ganz verstanden warum wordpress.org besser ist als wordpress.com um ehrlich zu sein. Ich würde mir aber natürlich diesen Fehler sparen wenn du mir helfen kannst. Würde mich sehr freuen.

  6. Milli
    1. November 2017 / 13:20

    Also bei der Sache mit dem Design kann ich dir nur recht geben. Wenn man früher in ein Design investiert hätte, dann hätte man sich mit Sicherheit viel Mühe ersparen können. Aber auch die Sache mit dem „roten Faden“ finde ich total wichtig.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

  7. 1. November 2017 / 13:36

    Liebe Christin,

    alles Punkte, mit denen ich mich auch auseinander gesetzt habe und es teilweise noch tue.
    Was ich allerdings schwierige finde, ist der Kontakt zu anderen Blogger. Klar, den gibt es auch bei mir. Aber wirklich austauschen kann ich mich nicht, da sie zu weit weg wohnen. Und mir ist aufgefallen, dass vor allem der Kontakt bei den „kleinen Bloggern“ besser ist. Viele von denen, die erfolgreicher sind, geben sich mit jemandem wie mir gar nicht ab.
    Ich werde mich dann mal weiter mit Plug-Ins, SEO usw. „bekriegen“ 😉

    Ganz liebe Grüße,

    Tabea
    http://tabsstyle.com

  8. 1. November 2017 / 20:34

    Schöner Beitrag, gerade am Anfang sehr hilfreich.

    Grüße

  9. 2. November 2017 / 19:10

    Cooler Post und vorallem tolle Tips, die ich gut gebrauchen kann! Danke 🙂
    Leider habe ich schon mit wordpress.com angefangen hätte auf meine Schwetser hören sollen xD
    Lg Valerie

  10. 24. November 2017 / 22:50

    Toller und vor allem ehrlicher Beitrag. ich stehe auch noch am Anfang und finde es immer toll wenn Leute meine diy Ideen,Rezepte oder Tipps hilfreich finden. Deshalb hoffe ich, dass ich meine Leserschaft auch durch Tipps von Bloggern wie dir erweitern kann 🙂 schön dass du das teilst !!

  11. 26. November 2017 / 22:52

    Super Beitrag bin gerade beim suchen solcher Artikel da ich eigentlich noch keinen Plan hab über was ich schreiben soll und wie mein Inhalt dann anschauen sollte! Bin sozusagen noch immer in der Findungsphase! Hab aber auch erst gestern angefangen 😉

    Mfg Markus

  12. 26. November 2017 / 22:56

    Hallo Christin,
    Ein sehr informativer Beitrag, der mir sehr weiterhilft. Mach weiter so!!! 😉
    Liebe Grüße,
    Lena

  13. 29. November 2017 / 20:39

    Vielen herzlichen Dank für den tollen Beitrag. Die verdammte Technik! Ich werde sicherlich irgendwann von Premium auf Businessrate wechseln aber ich sage dir ehrlich Christin, dass ich meine Leser auch nicht überfordern möchte. Du bist jung und ich denke, eine Vielzahl deiner Leser ist es auch. Meine Leser sind älteres Semester. Ich bin froh, wenn es ihnen möglich ist, mir zu folgen 🙂

    Teilweise wissen sie gar nicht, wie wichtig es ist, zu kommentieren und zu liken. Wenn sie es dann mal begriffen haben, lesen sie freudig im Blog. Aber es ist tatsächlich so, dass man Menschen um die 50 erst an social media heranführen muss.

    Ich schicke herzliche Grüße aus Wiggerls.World
    Michaela

Kommentar verfassen